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Geschichtsverein Niestetal e.V.


KONTAKT
Werner Bauer
Sandershäuser Str. 12
34266 Niestetal

FON 0561 523965
HANDY 0172 5611959

E-MAIL bauer(at)geschichtsverein-niestetal.de
WWW www.geschichtsverein-niestetal.de


SELBSTDARSTELLUNG    KATALOG   

Selbstdarstellung

Geschichtsverein Niestetal

Geschichte ist nicht nur Geschehenes, sondern Geschichtetes - also der Boden, auf dem wir stehen und bauen. Hans von Keler (*1925), dt. Theologe

Sandershausen und Heiligenrode besitzen beide eine fast 900 jährige Geschichte. Manches aus dieser langen Zeit ist erforscht, vieles liegt aber noch im Dunkeln und ist deshalb noch zu entdecken.

Nach den schrecklichen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges erfolgte eine Abwendung von der Geschichte, da sie vielen als zu belastet erschien. Langsam beginnt wieder eine Rückbesinnung auf die kulturellen Werte der Vergangenheit und auf Herkunft und Tradition. Auch in Niestetal ist viel verschüttet und sogar noch nach dem Krieg zerstört worden, was erhaltenswert gewesen wäre.

Aufgaben und Ziele

Der im Dezember 2006 gegründete Geschichtsverein Niestetal will sich kritisch, konstruktiv mit der Geschichte des Niestetaler Raumes und seiner Menschen auseinandersetzen, Verschollenes wieder entdecken und ein Bewusstsein für historische Zusammenhänge wecken.

Das erste konkrete Ziel war die Auseinandersetzung mit dem Leben und Wirken des Baron Martin Ernst von Schlieffen (* 1732 + 1825), der der bedeutendste Minister unter Landgraf Friedrich II von Hessen war und 2007 Jahr seinen 275. Geburtstag hatte. Er hinterließ auf Gut Windhausen / Niestetal mehrere bauliche „Merkwürdigkeiten“ wie z.B. das Affendenkmal, den Hertha-.Altar, das Arminius-Grab, Tuisco-Stein, Freundschaftsstein, die Teufelsbrücke, sein Mausoleum, das Schloss Windhausen und weiteres mehr. Der Geschichtsverein will auf die Bedeutung dieser Hinterlassenschaft hinweisen, sie wieder zugänglich machen und zur Pflege und Erhaltung für die Nachwelt beitragen.

Als nächstes Thema wurde die Schlacht am „Sandershäuser Berg“ behandelt, die vor 250 Jahren stattfand. Mit zwei sehr gut besuchten Veranstaltungen wurde dieses Thema gewürdigt. Näheres lesen Sie unter: durchgeführte Projekte.

Weitere geplante Projekte sind:

1. Die Bombardierung von Heiligenrode und Sandershausen am 3. Oktober 1943
2. Zeitzeugen berichten über ihre Erlebnisse im Krieg und in der Nachkriegszeit
3. Die Erforschung der Geschichte der Mühlen als Wirtschaftsfaktor in Heiligenrode und Sandershausen.
4. Die Erstellung eines Familiennamensbuches für die alten Niestetaler Familien, um Verbindungen über die Generationen hinweg aufzuzeigen
5. Die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Gutes Ellenbach
6. Heiligenrode und Sandershausen als Jahrhunderte altes Grenzgebiet

Die Liste von möglichen Projekten lässt sich fortsetzen. Es gibt solch ein großes Potenzial an Themen, deren Aufarbeitung nur durch die personellen Kapazitäten begrenzt ist. Der Niestetaler Geschichtsverein freut sich deshalb über weitere geschichtsinteressierte Mitstreiter, die etwas zur Ausarbeitung der Themen beitragen wollen.

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Katalog

„Kurze Geschichte von Heiligenrode“ vom Geschichtsverein wieder aufgelegt

Wer in den 50´ Jahren in Heiligenrode zur Schule gegangen ist, kennt es sicher und hat es wahrscheinlich noch zu Hause. Das kleine grüne Heftchen über Heiligenrode. Damals in liebevoller Detailarbeit von den Lehrern W.Geese und P.Beyer erarbeitet, in einer Zeit als man mit Geschichte wegen der Erfahrungen mit dem 1000-jährigen Reich nicht so viel zu tun haben wollte, ist es heute immer noch eine wichtige Quelle zum Erschließen der Historie. Die Texte daraus flossen auch in die Chronik „850 Jahre Heiligenrode“ ein.
Folgende Themen werden behandelt:
Die erste schriftliche Erwähnung von Heiligenrode 1123
Aus der Geschichte des Dorfes Heiligenrode
Heiligenrode vor 200 Jahren
Der Untergang des Dorfes Umbach
Der Hof des Bauern Mergard um 1750
Wirtschaftliches und Gesellschaftliches
Was uns die Flurnamen der Heiligenröder Gemarkung erzählen

Für jeden Niestetaler ist dieses kleine Bändchen eine Grundinformation über die Heimatgeschichte, in der man immer wieder nachlesen kann.

Zum Thema „Schlacht am Sandershäuser Berg“ wurde in diesem Jahr vom Geschichtsverein ebenfalls eine Broschüre herausgegeben. Sie erzählt die Geschichte dieses 250 Jahre zurückliegenden Ereignisses.

Aus dem Inhalt:
Der siebenjährige Krieg im Überblick
Kassel und die Region um 1758
Die eingesetzten Truppen am 23. Juli 1758
Verlauf der Schlacht bei Sandershausen
Lebenslauf des Johann Casimir Graf zu Ysenburg-Birstein
Das Schlachtfeld heute

Das 250-jährige Jubiläum der Schlacht wurde vom Geschichtsverein mit zwei Veranstaltungen gewürdigt, die eine außerordentliche Resonanz fanden. Wer daran nicht teilnehmen konnte, sollte sich auf jeden Fall diese Broschüre zulegen.

Beide Broschüren sind in Sandershausen in Katja Wäschers „Bücherwelt“ und in Heiligenrode in Silvi`s Schreiblädchen erhältlich.

Für weitere Informationen und Fragen über den Geschichtsverein:

1. Vorsitzender Werner Bauer, Tel. 523965, E-Mail: bauer@geschichtsverein-niestetal.de




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