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documenta (13)
Internationale Ausstellung zeitgenössischer Kunst

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documenta und Museum Fridericianum Veranstaltungs-GmbH
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34117 Kassel

FON 0561 707270
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WWW www.documenta.de

Bild:Fridericianum Veranstaltungs-GmbH
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Die documenta ist die weltweit bedeutendste Reihe von Ausstellungen für Zeitgenössische Kunst. Sie findet alle fünf Jahre in Kassel statt (ursprünglich alle vier Jahre) und dauert jeweils 100 Tage. Die erste documenta wurde 1955 veranstaltet und geht auf die Initiative von Arnold Bode zurück.

Die documenta entstand in den 1950er Jahren als direkte Antwort auf die Politik der „entarteten Kunst“ des Dritten Reichs. Sie setzt sich dadurch von anderen regelmäßigen internationalen Kunstausstellungen, die sich aus den Weltausstellungsmodellen des 19. Jahrhunderts herleiten, durch ihre theoretische Basis und das Bewusstsein für die gesellschaftliche Notwendigkeit von Kunst ab. Das gilt heute noch genauso wie vor über 50 Jahren.

Die nächste Ausstellung wird die dOCUMENTA (13) sein und zwischen dem 9. Juni und dem 16. September 2012 unter der künstlerischen Leitung von Carolyn Christov-Bakargiev stattfinden.
Die dOCUMENTA (13) folgt nicht einem einzigen, übergreifenden Konzept, sondern führt, wie in einer Choreografie, vielfältige Materialien, Methoden und Wissensformen zusammen. Im Entstehungsprozess der dOCUMENTA (13) werden Fragen der individuellen und kollektiven Emanzipation durch Kunst auftreten, die die paradoxen Bedingungen des heutigen Lebens und der aktuellen künstlerischen Produktion hervorbringen.

Die Ausstellung, die diese unterschiedlichen Faktoren erforscht, wird an verschiedenen Schauplätzen und Orten stattfinden und neue Arbeiten von mehr als 100 Künstlern aus aller Welt umfassen. In einigen Fällen werden diese als Teil von Gemeinschaftsprojekten mit anderen Künstlern, „Agenten“ oder Personen präsentiert, die im kulturellen Feld – wie etwa Wissenschaft und Literatur – tätig sind. Darüber hinaus wird eine Anzahl historischer Kunstwerke im Kontext dieser miteinander zusammenhängenden Ideen, Gespräche und parallelen Geschichten ausgestellt.


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