Zaki Al-Maboren

Zaki Al-Maboren wurde 1959 auf der Nilinsel Artul im Sudan geboren. 1983 studierte er Grafikdesign (BA) am College of Fine and Applied Art in Khartoum. Er kam 1987 zum
Studium nach Deutschland, absolvierte Sprachkurse beim Goethe-Institut Iserlohn und fand seinen Lebensmittelpunkt in Kassel. Zaki Al-Maboren erhielt ein Stipendium aus der
Begabtenförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung und studierte an der Universität Kassel. 1993 schloss er sein Studium als Magister Artium (M. A.) in Kunstwissenschaften
und Politikwissenschaften ab.
Seit 1993 ist Zaki Al-Maboren als freischaffender Künstler in Kassel tätig.
Thematische Schwerpunkte seiner Arbeiten sind Symbole und Mythen der muslimischen und christlichen Religion. Mit seinem Blick von außen, zeigt er Verbindendes und Trennendes und schafft, darüber hinaus seine eigene mythologische Symbolik. Von Beginn seiner Arbeit an veranstaltet er zahlreiche Ausstellungen und Workshops in verschiedenen europäischen Ländern sowie Asien, Nordamerika und Afrika. Darüber hinaus nahm er an diversen internationalen Symposien teil, erhielt mehrere Auszeichnungen und Ehrungen. Es befinden sich zahlreiche seiner Werke im öffentlichen Raum im In- und Ausland. Zu den einzelnen Arbeiten sind Publikationen erschienen, darunter mehrere Monografien.
Zwischen 2013 und 2016 arbeite Zaki Al-Maboren in Makkah (Saudi Arabien). Im Makkah Royal Tower war er als Installationsleiter des Astro-Museums tätig. Er betreute die Einrichtung und Umsetzung des Museumskonzeptes an der höchsten Stelle des Towers. Durch diese exponierte Position erhielt er seltene Einblicke auf die Kaaba. In dieser Zeit hatte er Zugang zu unterschiedlichen und besonderen Orten der Heiligen Stadt Makkah.
Zaki Al-Maboren ist verheiratet und hat zwei Kinder. Er spricht Deutsch, Arabisch und Englisch.Seit 2017 ist als Kunstvermittler bei der docmenta / Museum Fridericianum tätig
Zaki Al-Maboren – Freischaffender Künstler / Kunstvermittler
Atelier im Kunsttempel, Friedrich-Ebert-Str. 177, 34119
Auswahl Solo-Ausstellungen:
1995 Iwalewa – Haus der Universität Bayreuth. 1997 Galerie des Forschungsinstituts der FES Bonn und 2008 Bayern Forum München. 2003 Museum Rade – Schloss Reinbeck / Hamburg. 1998-2003 Galerie am Parktheater, Iserlohn.
Goethe-Institut und Stadt Iserlohn. „Dein Land mit mei¬nen Augen“ Goethe-Institut Inter Nationes, Hamburg. Goethe-Institut Inter Nationes Rothenburg und Göttingen.
2006/7 „Agri cultura“ Kassel, Speyer, Saarbrücken und Darmstadt- Das Programm der Landwirtschaftlichen Sozialversicherung Hessen, Reinland-Pfalz und Saarland (Katalog).
2009 Ortung VI (jurierte Ausstellungl) der Stadt Schwa¬bach. Rashid Diab Arts Centre – Khartum – Sudan (Kata¬log).
2010 Tatort 3, Kunsttempel, Kassel. “Black Box“ Kunst¬verein e.V. Eschwege, Hochzeitshaus.
2011 Venezia Illuminata, Kunststation Kleinsassen
2011 Black Box, “10 Jahre 9/11�? Karl Branner Seitenhalle, Kasseler Rathaus (Katalog).
Auswahl Gruppenausstellungen:
1997 Zeitgenössische sudanesische Kunst. Kunstsalon, Köln.
1999 Kunst im Exil. Galerie im Artium CCS, Suhl (Katalog). Schweizer Künstlermesse’99, St. Gallen, die Schweiz. (Katalog).
1999-2000 Eu-MAN, Turku (Katalog). Autumn salon, Stoa Cultural Centre. Helsinki, pARTicipation zu Helsinki Eu-Kulturhauptstadt 2000 (Katalog).
2001-2007 Kunsttempel- Kassel, Karambolage, Videoinst¬lation. Schutzraum (Positionen zum Krieg). Kaaba; das Eckige Haus.
2009 Projekt Ortung VI des Kulturamtes der Stadt Schwa¬bach (Katalog).
2010 Hausbesuche, Kasseler Kunstverein,Museum Frideri¬cianum
2011 Eine Art Aufruhr: Aktuelle Kunst in Position zu Politik. Galerie am Lützowplatz, Berlin ( Katalog)
Publikationen ( Monografien):
Black Box – politische Positionen. Kassel, 2011
Formen und Farben, Khartum, 2009
Leben mit der Kunst – Die Kunst leben, Kassel, 2008
Künstler vieler Welten, Ammersbek, 1997
Mythologie als Stimulus, Bayreuth, 1995
Sprachen: Deutsch, Arabisch und Englisch
